40 Jahre FSG: Bilanz und Ausblick

Vereinsgeschichte

40 Jahre FSG: Bilanz und Ausblick

Lilienthals Jünger über den Wolken Der Vorstand der DLR-Flugsportgruppe freut sich auf die neue Saison.

Bevor in einigen Wochen die Flugsaison der Segelflieger eröffnet wird, zog man am 1. März Bilanz für 1998: Ein weiteres erfolgreiches Jahr für die über 200 Vereinsmitglieder in der Flugsportgruppe im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen war vorüber.

Acht Segelflugzeuge - fast ausschließlich moderne Kunststofflieger - sowie fünf umweltfreundliche Motorsegler (alle fünf tragen den Blauen Engel für besonders lärmarmen Flugbetrieb) bilden heute den Kern der Ausrüstung. Daneben ergänzen eine Do 27 für den Fallschirmsprung und drei zusätzliche Motormaschinen - auch für den Segelflugschlepp - den Flugzeugpark.

Im Herbst 1998 feierten die DLR-Vereinsmitglieder, die in Oberpfaffenhofen eng mit den Dornier- Luftsportlern (etwa 200 Mitglieder) kooperieren, ihr 40jähriges Vereinsjubiläum. Die Jünger Lilienthals fliegen übrigens mit ihren Motorseglern in ganz Europa herum: Andreas Wild (2. von rechts) war im vergangenen Jahr damit in Griechenland, Dr. Thomas Jank (3. von rechts) plant einen Flug über Süditalien bis nach Nordafrika. In ihrer Tagesarbeit sind zahlreiche Vereinsmitglieder für die Wissenschaft oder als Piloten tätig, so Dr. Monika Krautstrunk (Bildmitte) für die Sensorenentwicklung in der Atmosphärenforschung oder Peter Mühlbauer (3. von links) in der Raumfahrt, zum Beispiel für Satellitenprojekte zur Erforschung der Atmosphäre und des Gravitationsfeldes der Erde.

Die Luftsportler des Vereins - dem auch Mitglieder angehören, die nicht in dem DLR tätig sind -kommen aus ganz Bayern, so auch aus Landsberg, Weilheim, Wolfratshausen, Fürstenfeldbruck und natürlich aus München. Der jüngste Segelflieger ist 15 Jahre, der älteste 72 Jahre alt. Die Herren der Lüfte DLR-Flugsportgruppe feiert 40jähriges Bestehen Oberpfaffenhofen (oh) - Das herrliche Fünfseenland mit der Alpenregion von Königs- bis zum Bodensee: Ein einmaliges Panorama, das die Flugsportgruppe im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) mit den Luftsportlern des Luftsportclub Dornier e.V. (LSC) teilt - und das gerne. Die DLR-Flugsportgruppe feiert am heutigen Samstag, 10. Oktober, ihr 40jähriges Bestehen. Seit 1958 erobern die Mitglieder der Flugsportgruppe (FSG) die Lüfte, 1976 haben die Fallschirmspringer ihre Abteilung in der FSG gegründet.

Noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Oberpfaffenhofen nur den Luftsportclub Dornier, bei dem auch andere Flugsportler - zum Beispiel aus Fürstenfeldbruck - unterkamen. Seither sind die "FSG-ler" mit den Mitgliedern des LSC Dornier eng verbunden. So organisiert man gemeinsam den Einsatz des Flugleiters am Wochenende. Die Seilwinde für die Segelflieger beider Vereine stellt der LSC Dornier, die Do27 für den Flugzeugschlepp wiederum kommt von der FSG.

Die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Vereinen gehen sogar so weit, daß Hermann Willeke als Ausbildungsleiter für Segel- und Motorsegelflug in beiden Vereinen seit Jahrzehnten arbeitet. Seit langem im Luftsport Oberpfaffenhofen engagiert sind auch die LSC-Mitglieder Joachim Paul und Horst Raffius - sie sind mehr als drei Jahrzehnte dabei - sowie der Flugleiter Albert Götze.