Intensivtraining im Segelfluglager
"" Die Segelflieger der Flugsportgruppe im DLR haben in der zweiten Pfingstferienwoche mit 8 Flugzeugen und insgesamt 28 Teilnehmern, davon 16 Piloten, ein Segelfluglager am Flugplatz Zell-Haidberg besucht und zum intensiven Training genutzt.
Nicht nur die Flugschüler - davon der Jüngste mit 16 Jahren - sondern auch die erfahrenen und streckenflugbegeisterten Scheininhaber kamen beim lautlosen Fliegen voll auf Ihre Kosten.
Die vier anwesenden Fluglehrer Martin Albers, Christoph Dolainsky, Alex und Benedikt Nesselhauf richteten ihr Hauptaugenmerk auf die besondere Schulung der Anfänger und Fortgeschrittenen. Dies schlug sich in erfreulich hohen Startzahlen nieder: 140 Windenschlepps und 50 Flugzeugschleppstarts konnten trotz längerer Regenpausen durchgeführt werden. Hilfreich war dabei auch, daß am Flugplatz Zell-Haidberg, der nördlich zwischen Bayreuth und Hof gelegen ist, trotz erhöhtem Verkehrsaufkommen ideale Bedingungen im gemischten Betrieb mit Motorflugzeugen vorgefunden wurden. Die wenigen Tage mit guter Thermik nutzten die Fluglehrer aber auch für das Heranführen der Schüler an das Überlandfliegen und für Flüge über weite Strecken. Dem Fluglehrer Martin Albers gelang sogar ein 341 km weiter Flug über vier Wendepunkte entlang des Thüringer Waldes mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 70 km/h und einer maximalen Höhe von 2100 Metern.
Alle Teilnehmer ließen die Fliegerwoche auf dem Flugplatzfest in Zell am 25. und 26.06. ausklingen, auf dem auch Rundflüge in einer Antonov AN2 und Vorführungen im Motorkunstflug angeboten wurden.
Die Planungen für das nächstjährige Fluglager am gleichen Ort sind bereits im Gange. [Bild: Die Welt aus der Sicht des Segelfliegers, Quelle: Tilmann Wimmer, FSG]